Grauer Büroalltag? Von wegen! Jetzt wird es bunt, und jetzt wird es vor allem kreativ. Denn Kreativität wird zu einer Schlüsselkompetenz in der Arbeitswelt der Zukunft. Warum, mag man sich da fragen. Warum nicht einfach arbeiten wie bis anhin – und alles ist gut? Die Antwort ist eine ganz einfache: Seit Jahrzehnten schon übernehmen Maschinen zunehmend die Routineaufgaben in praktisch allen Arbeitsprozessen: Automaten, Roboter & Co. Zudem kommen in jüngster Zeit neue Technologien hinzu, die diese Entwicklung beschleunigen und – Stichwort Künstliche Intelligenz – sich sogar schon in menschliche Denkprozesse einschleusen.

Was bleibt noch im Kampf Mensch gegen Maschine? Genau: die Kreativität. Und die wird in Zukunft bezüglich Arbeitsplatzerhaltung einen noch grösseren, geradezu entscheidenden Stellenwert erhalten, denn bis 2035 dürfte gut ein Drittel der heutigen Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen. Nachzulesen im Artikel «Der kreative Arbeitsplatz» auf den Seiten 6 und 7 in dieser Ausgabe.

Nun ist das so eine Sache mit der Kreativität. Auf Knopfdruck funktioniert die nicht. Oder vielleicht doch? Die These scheint nur auf den ersten Blick gewagt: Maschinen können unsere Kreativprozesse unterstützen. Auf den zweiten Blick wird klar: Wem es gelingt, neue, intelligente Technologien gezielt einzusetzen, öffnet sich und allenfalls seinen Mitarbeitenden neue Räume für kreative Denkprozesse. Und plötzlich heisst es nicht mehr Mensch gegen Maschine, sondern Mensch mit Maschine.

 

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Quelle: Editorial BüroWelt 1-2019

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